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Untersuchungen zur Wechselwirkungen von Infrarot- und Röntgenstrahlung

Im „Rotlichtviertel“ der TU Darmstadt - von Dr. Florian Frohns, Dr. Anja Heselich

Infrarot- und Röntgenstrahlung repräsentieren Strahlungen von den ­ent­gegengesetzten Seiten des elektromagnetischen Spektrums. Beide ­werden in der Medizin genutzt, wobei den positiven Effekten von Infra­­rotstrahlung die schädigende ­Wirkung von Röntgenstrahlung auf ­menschliche Zellen ­diametral gegenübersteht. Die Kombination dieser beiden Strahlungen in ­einer Therapie könnte in Zukunft Krebs­therapien ­wirkungsvoller gestalten.

Zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung

Brückenschlag - von Prof. Dr. med. Gabriele Siegert

Die Aufgaben des Fachgebietes Labor­medizin erstrecken sich von der Grundlagenforschung über die Lehre und die Umsetzung neuer diagnostischer Entwicklungen in die Praxis bis zur ­patientenorientierten Diagnostik in der Krankenversorgung. Die Labor­medizin ist als Pflichtfach ein fester Bestandteil im Ausbildungsprogramm der Medizinstudenten. Eine kompetente Besetzung mit ­herausragenden Wissenschaftlern an den Universitäten und Hoch­schulen...

Blutdrucksenkende Wirkung von Omega-3-Fettsäuren

Gesundes Fett im Fisch - von Prof. Dr. Stefan H. Heinemann, Prof. Dr. med. Michael Bauer

Aufgrund unterschiedlicher gesundheits­fördernder Effekte sind Omega-3-Fettsäuren buchstäblich in aller Munde, aber nur langsam lichten sich die Schleier bezüglich der zu Grunde liegenden molekularen Wirkmechanismen. Es wird zunehmend klar, dass man sehr kritisch prüfen muss, um welche Fettsäuren es sich tatsächlich handelt.

Maßgeschneiderte In-vivo-Assays als tierschutzkonforme Alternative in der Wirkstoffentwicklung

Die Wahl der Besten - von Prof. Dr. Boris Schmidt, Dipl.-Ing. Constantin Voss

Die chemische Industrie gilt traditionell als Großverschmutzer und Katastrophenverursacher. Um diesem schlechten Ruf entgegenzuwirken und immer strenger werdende gesetzliche Vorlagen zu erfüllen, werden seit nun mehr als zwei Jahrzehnten enorme Bemühungen in den Ausbau der „Grünen Chemie“ investiert. Dabei gelten bis heute folgende Prinzipien als Fundament einer nachhaltigen chemischen Produktion: Abfallvermeidung statt -entsorgung, Ressourcen...

Statt Viren: Synthetische Nanopartikel ermöglichen einen wichtigen Schritt in Richtung Primärzelltransfektion

Sterne für die biomedizinische Forschung - von Dr. Valérie Jérôme, Christopher Synatschke, Prof. Dr. Ruth Freitag, Prof. Dr. Axel H. E. Müller

„Öffnen sich die Schleusentore für die Gen-Therapie?“ So titelte kürzlich ein Editorial der Zeitschrift Nature Biotechnology. Denn mit Glybera wurde am 1. November 2012 von der Europäischen Kommission das erste Gentherapeutikum für die Anwendung im Menschen in der westlichen Welt zugelassen. Das Medikament kann Patienten helfen, die aufgrund einer fehlenden Lipoproteinlipase (LPL) immer wieder unter potenziell lebensbedrohlichen Entzündungen...

Die faszinierende Geschichte des frühesten Blutmarkers für Myokardinfarkte

Das fabelhafte FABP - von Prof. Dr. Reinhard Renneberg, Prof. Dr. Jan F.C. Glatz

Das Fettsäure bindende Protein (fatty acid-binding protein, FABP) wurde erstmals als Blutmarker für die Diagnose eines akuten Myokardinfarkts 1988 vorgeschlagen. FABP spielt heute eine wichtige Rolle für die Diagnose von Patienten mit Brustschmerz, besonders in den frühen Stunden nach Einsetzen der Symptome. Die routinemäßige Anwendung von FABP wird nicht nur das klinische Ergebnis der Patienten verbessern, sondern auch deutlich die Kosten senken...

Modernste Charakterisierungsmethoden für Substanzen und Materialien

Ein Haus für Spinner - von Prof. Dr. Lambert Alff, Prof. Dr. Christina M. Thiele

Bei der Herstellung von Materialien oder Substanzen will man meist bestimmte Eigenschaften wie z. B. die Funktionsweise eines Moleküls, die elektrische Leit fähigkeit oder den Magnetismus optimieren. Häufig muss man die Struktur variieren, um bestimmte Parameter zu verbessern. Das Wissen über den Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften ist daher essenziell für viele Bereiche der Biologie, Chemie, Pharmazie, Medizin, Physik und Materialwissenschaft.

Das enterische Nervensystem

Gehirn im Bauch

Was wäre wenn? Was wäre, wenn man Ihnen erzählt, dass der Darm denkenkann? Nervenzellen und Darm? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Sie sollten es dennoch glauben! Das Denken des Darmes entspricht vielleicht nicht dem, was wir uns gemeinhin als Denken vorstellen, aber immerhin enthält der Gastrointestinaltrakt mehr Nervenzellen als das Rückenmark: ca. 1 Mio. bei Mäusen und bis zu 600 Mio. beim Menschen. Und die braucht er auch.

Nobelpreis für Medizin 2012

Von weißen Fröschen und Genen im Heuhaufen - von Prof. Dr. Paul G. Layer

Der diesjährige Nobelpreis für Medizin wurde je zur Hälfte dem Engländer John B. Gurdon und dem Japaner Shinya Yamanaka für ihre Entdeckung zugesprochen, dass ausgereifte Zellen so reprogrammiert werden können, dass sie wieder pluripotent sind. Im Falle des Japaners hatte man den Preis in absehbarer Zeit erwartet, für den Engländer war es eine unerwartete späte, aber sehr verdiente Würdigung seiner bahnbrechenden Forschungen in den 60er-Jahren.

Chemische Synthese von Vakzinen

Impfung gegen Tumore? - von Prof. Dr. Horst Kunz, Sebastian Hartmann, Björn Palitzsch

*Die Impfung gegen Krankheiten – ein Segen für die Menschheit*

IT Future of Medicine – die Zukunft personalisierter Medizin

Der virtuelle Patient - von Prof. Dr. Hans Lehrach, Dr. Ralf Sudbrak, Dr. Valeria Zazzu, Dr. Babette Regierer

Bahnbrechende neue Entwicklungen in den Diagnostikmethoden ermöglichen heute eine sehr genaue Erfassung des Gesundheitszustands eines Patienten und seiner Krankheiten. Aber wie können diese Infor mationen für den einzelnen Patienten effizient genutzt werden? Dieser Frage hat sich die europäische Initiative „IT Future of Medicine“ gestellt, um mit der Entwicklung eines „virtuellen Patienten“ die Integration des Wissens zu ermöglichen und...

Sinn und Wesen der Blut-Hirn-Schranke

Verschärfter Grenzverkehr - von Prof. Dr. Hartwig Wolburg

Wenn man unter Laien der Biomedizin den Begriff „Blut-Hirn-Schranke“ fallen lässt, bekommt man Reaktionen unterschiedlichster Art: Sie reichen von „noch nie gehört“ bis zu der Vorstellung, es müsse sich ja wohl um eine Grenze irgendwo zwischen Herz und Hirn handeln. Selbst unter Neurowissenschaftlern, also Leuten, die sich intensiv um das bessere Verständnis unseres Denkorgans bemühen, ist die Ansicht nicht selten zu finden, Blutgefäße...

Wie wenig Immunsuppression darf/kann es zukünftig in der Nierentransplantation sein?

In Balance - von Prof. Dr. Petra Reinke

Die Pionierleistung der Nierentransplantation am Ende der 50er- Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist nun zu einer „Routinemethode“ in der Behandlung chronisch niereninsuffizienter Patienten geworden. Dies ist neben vielen Faktoren auch der subtileren Kenntnis immunologischer Reaktionen des Transplantatempfängers auf die als „fremd“ oder besser „gefährlich“ erkannten Gewebemerkmale des Transplantates zu verdanken. Die Konsequenz dieses...

Zelltherapie bei Fraunhofer

Zellnachschub - von Prof. Dr. Frank Emmrich

Die regenerative Medizin ist ein sehr junges und stark interdisziplinär geprägtes Forschungsgebiet. Dem liegt zu Grunde, dass es erst in den letzten Jahren gelungen ist, Näheres über das erstaunliche Potenzial endogener Reparatur- und Regenerationsrozesse zu erfahren.

Die Bedeutung der Retinsäure im Nervensystem

von Prof. Dr. Jörg Mey

Die Meisten erinnern sich, dass Mohrrüben gut für die Augen sind und dass dafür Vitamin-A verantwortlich ist. Weniger bekannt: Ein Zuviel des Vitamins kann auch schädlich sein. Für die meisten seiner biologischen Funktionen ist Retinsäure verantwortlich.
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© Text und Bild: Altmann Analytik

ZEISS stellt neue Stereomikroskope vor

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© Text und Bild: Carl Zeiss Microscopy GmbH