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News
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Photoaktive molekulare Schalter

Die Funktionsweise von lichtgetriebenen Prozessen - von Prof. Dr. Michael W. Tausch

Wenn wir sehen, gibt Licht den Anstoß, indem es einen molekularen Kippschalter im Auge umlegt. Licht und molekulare Schalter sind auch dann oft am Werk, wenn beispielsweise im Syntheselabor ein Katalysator aktiviert, in der Medizin ein Tumor bekämpft oder in der Sicherheitstechnik ein Code gespeichert wird. In all diesen Fällen bewirkt eine kleine Strukturänderung in einer geringen Anzahl von Schaltermolekülen die Änderung einer entscheidenden...

de.NBI und GFBio

Bioinformatische Infrastrukturen zum Management und zur Analyse großer biologischer Datenmengen in den Lebenswissenschaften - von Prof. Dr. Andreas Tauch, Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner

Leistungsfähige Forschungsinfrastrukturen entwickeln heutzutage eine herausragende Triebkraft für die lebenswissenschaftliche Forschung und ermöglichen es, komplexe und teils auch interdisziplinäre wissenschaftliche Fragestellungen zu adressieren. Beispiele für bioinformatische Infrastrukturprojekte in Deutschland sind das Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI) und die Deutsche Vereinigung für biologische Daten ( German...

Don’t stop me now!

Die Rolle des Elongationsfaktors P (EF-P) bei der Translation von Polyprolinsequenzen - von Dr. Jürgen Lassak, Prof. Dr. Kirsten Jung

Die Translation eines Proteins stoppt, wenn drei aufeinanderfolgende Proline in die Polypetidkette eingebaut werden müssen. Dieser Translationsstopp wird durch die Aktivität des Elongationsfaktors P (EF-P) aufgehoben. EF-P und die orthologen Proteine IF-5A in Eukaryoten und Archaeen sind in allen Lebewesen vorhanden und für die effiziente Synthese vieler essenzieller Proteine notwendig.

Molekulare Epidemiologie bakterieller Krankheitserreger

Abgrenzung zufälliger Häufungen von Übertragungen und Ausbruchsgeschehen - von Dr. Stefanie Willems, PD Dr. Alexander Mellmann

Immer häufiger hört man in den Medien von Infektionsausbrüchen, im Mittelpunkt stehen hier Ausbrüche mit multiresistenten bakteriellen Erregern (MRE). Doch woher kommen diese Erreger und was sind mögliche Ursachen für deren Anstieg? Wie kann man bei gehäuftem MRE-Auftreten zufällige Häufungen von Ausbrüchen differenzieren? Der folgende Artikel erklärt Methoden, mit denen Häufungsgeschehen analysiert und die molekulare Epidemiologie aufgeklärt...

Needham’s question

Zu Joseph Needhams 21. Todestag - von Prof. Dr. Philippe A. Bopp

Zhuang Zhou (Chuang-tzu, Tchouang-tseu, auch Zhuang-Zi (Meister Zhuang)) lebte laut Sima Qian [1] von etwa 369 bis 286 v. Chr. und Joseph Needham von 1900 bis 1995. Zu Meister Zhuang kommen wir später, fangen wir mit Needham an: Gelernter und erfolgreicher Biochemiker, wurde er ab etwa 1945 vor allem als Sinologe und Mittler zwischen der chinesischen und der europäischen (Natur-) Wissenschaft bekannt und sogar berühmt. Seine als „Needham’s...

Vom Genom über das Proteom

Zum Verständnis des Lebens am Beispiel des Infektionserregers Staphylococcus aureus - von Prof. Dr. Michael Hecker, Prof. Dr. Barbara Bröker

Multiresistente Stämme von Staphylococcus aureus und anderen Bakterien stellen eine zunehmende Bedrohung der Menschheit dar; Ärzte, Wissenschaftler und Politiker sind sich einig: Es werden dringend neue Antibiotika, Vakzinierungsansätze sowie alternative Antiinfektionsstrategien benötigt, wenn wir nicht in die Zeit vor der Einführung der Antibiotika zurückfallen wollen. Mithilfe der neuartigen Möglichkeiten der modernen Genomforschung möchten...

Eine neuartige 3D-Zellkulturplattform

Mikrokavitätenarrays für die flexible Herstellung einer Vielzahl homogener 3D-Aggregate - von Prof. Dr. Eric Gottwald, Dr. Stefan Giselbrecht, Dr. Roman Truckenmüller, Hanna Lorig, Stephanie Kolb

Die Geschichte der Zellkulturen stützt sich seit jeher auf Systeme, die eine Kultivierung auf planaren Oberflächen und damit in nur zwei Dimensionen (2D) zulassen. Zu diesen Systemen gehören Petri schalen, Kulturflaschen und deren Derivate wie Multiwell-Platten. Die über hundertjährige Erfolgsgeschichte der 2D-Systeme ist auf die einfache Handhabbarkeit,
die niedrigen Kosten und die Möglichkeit zurückzuführen, die Zellen enorm expandieren...

Mehr Durchblick in der dritten Dimension!

Potenziale der lichtscheibenbasierenden Mikroskopie für die Lebendzellbeobachtung dreidimensionaler Proben - von Dr. Nariman Ansari, Dr. Francesco Pampaloni, Prof. Dr. Ernst H.K. Stelzer

Um das Leben zu verstehen, ist es erforderlich, Daten zu erfassen, die sich
aus Änderungen in drei Dimensionen als Funktion der Zeit ergeben. Die
Auflösung und der Zeitraum, über den Messungen durchgeführt werden,
hängen von den biologischen Systemen und den wissenschaftlichen Fragestellungen ab. Geeignete Verfahren, die Änderungen erfassen, sind ortund zeitaufgelöste optische Verfahren. Die Anwendung der Fluoreszenz,
insbesondere in Kombination...

Mit Blick zurück in die Zukunft

Die Evolutionsmedizin als ein Schlüssel für ganzheitliche Ernährung und bessere Gesundheit - von Jochen Niehaus, Dr. Detlev Ganten

Die kargen Verhältnisse der Steinzeit brachten diemenschliche Vorliebe für energiedichte Nahrungsmittel hervor. Moderne Verhältnisprävention muss unser evolutionäres Erbe berücksichtigen, um erfolgreich zu sein.

Mit biomimetischer Signaltransduktion zu lichtsensiblen Polymervliesen und molekularen Rechnern

Elegant und präzise gesteuert - von Prof. Dr. Alexander Schiller

Neuronale Funktion in Synapsen besteht im Wesentlichen aus Signal generierung durch Freisetzung von kleinen Molekülen (Neurotransmitter), selektiver Signal­detektion sowie deren Prozessierung. In allen drei Punkten entwickelt die Arbeitsgruppe von Dr. Schiller Konzepte zur Modellierung mit anorganisch-­chemischen, sensorischen und material­wissenschaftlichen Werkzeugen.

Chemie 2015

Der Werkzeugkasten der Zellen für die Reparatur von DNA - von Prof. Dr. Jürgen Brickmann

Wie die Königliche Akademie der Wissenschaften in Stockholm am 7. Oktober dieses Jahres verkündete, teilen sich in diesem Jahr den Nobelpreis für Chemie drei Wissenschaftler: Tomas Lindahl, Paul Modrich und Aziz Sancar für ihre Arbeiten zur Aufklärung der molekularen Mechanismen der Reparatur von DNA-Schädigungen und die Sicherung der genetischen Information. Die Arbeiten der ausgezeichneten Wissenschaftler liefern fundamentale Kenntnisse darüber,...

Das Glaukom

Spielt Autoimmunität eine Rolle? - von Prof. Dr. Dr. Franz Grus, PD Dr. Verena Prokosch-Willing

Das Glaukom, auch „grüner Star” genannt, ist eine der häufigsten Ursachen für irreversible Erblindung weltweit. Durch bislang nicht vollständig geklärte Mechanismen kommt es zum progressiven Verlust retinaler Ganglienzellen. Ein erhöhter Augeninnendruck gilt dabei als der Hauptrisikofaktor für ­Entstehung und ­Progression der Erkrankung. Dennoch kommt es häufig auch nach signifikanter ­Senkung des ­Augeninnendrucks in den Normbereich...

Die Suche nach dem Unbekannten

Kombination von Wirkungstest und HPLC-HRMS - von Stefan C. Weiß, Nicole Egetenmeyer, Wolfgang Schulz

Aufgrund der häufigen Anwendung unterschiedlichster organischer Verbindungen, beispielsweise Pharmazeutika, ­Pestizide, Industrie- oder Haushaltschemikalien, gelangen diese über das Abwasser, die Landwirtschaft, Altlasten oder Straßenabläufe in die Umwelt [1–4]. Durch Transformationsprozesse in der Umwelt und bei der Abwasserbehandlung wird die Anzahl der Verbindungen zusätzlich erhöht [1,5]. Diese anthropogenen Stoffe stellen ein potenzielles...

Grenzübergreifende Herausforderung

Schutz vor behandlungsassoziierten Infektionen durch interventionelle Infektionsprävention - von Prof. Dr. Alexander W. Friedrich

Die moderne, hoch entwickelte Medizin der Intensivtherapie, Chirurgie, Onkologie und Transplantationen wäre nicht möglich ohne den Einsatz wirksamer Antibiotika. Eine Welt ohne wirksame Antibiotika hätte dramatische Folgen für die Gesundheitsversorgung, zudem bei einer noch alternden Bevölkerung.

Zelluläre Transportproteine und Arzneistofftransport

von Dr. Anne Mahringer, Prof. Dr. Gert Fricker

Die Stärke von Arzneimitteln hängt oft von der Konzentration des Wirkstoffes an seinem Zielort ab. Meistens werden Arzneimittel aber diesem Zielort von fern zugeführt. Der Wirkstoff muss zunächst in Lösung gehen und lokale ­Barrieren wie die Darmwand durchqueren, um in die Blutbahn und ­ dann an ­seinen Zielort gelangen zu können. Dabei galt lange Zeit das Dogma, dass die Diffusion des ­Wirkstoffs die treibende Kraft der Aufnahme in den...
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L&M 2 / 2016

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News

5. Anwendertreffen – Direkte Feststoffmethoden mit OES, AAS und MS

5. Anwendertreffen – Direkte Feststoffmethoden mit OES, AAS und MS
Termin: 21./ 22.09.2015
Ort: Freiberg, Deutschland
Zusammenfassung: Das Anwenderseminar richtet sich an Interessenten und Anwender von direkten Feststofftechniken wie SS ETAAS, DCArc-OES, GD OES/-MS, ETV-ICP OES/-MS, um sich im Kreis von Fachleuten über diese Techniken zu informieren bzw. auszutauschen. Als Basis dienen Beiträge von Anwendern dieser Techniken aus Industrie und Forschung.
Kontakt: Thomas Vogt, TU Bergakademie Freiberg, Telefon: 03731/39-4192; 39-2335; Email: thomas.vogt@chemie.tu-freiberg.de

Schnell und einfach die passende Trennsäule finden

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© Text und Bild: Altmann Analytik

ZEISS stellt neue Stereomikroskope vor

ZEISS stellt neue Stereomikroskope vor
Aufnahme, Dokumentation und Teilen von Ergebnissen mit ZEISS Stemi 305 und ZEISS Stemi 508

ZEISS stellt zwei neue kompakte Greenough-Stereomikroskope für Ausbildung, Laborroutine und industrielle Inspektion vor: ZEISS Stemi 305 und ZEISS Stemi 508. Anwender sehen ihre Proben farbig, dreidimensional, kontrastreich sowie frei von Verzerrungen oder Farbsäumen.

© Text und Bild: Carl Zeiss Microscopy GmbH