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News
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Frischer Wind für die Labortechnik

2015 startet die neue Labortechnikmesse LABVOLUTION in Hannover – der Branchentreffpunkt für den Norden

Mit der LABVOLUTION bringt die Deutsche Messe ­eine neue Messe in Hannover an den Start, die das Thema der Labortechnik branchenüber­greifend in seiner ganzen Breite abbildet. Die neue Veranstaltung feiert vom 6. bis 8. Oktober 2015 Premiere und wird künftig alle zwei Jahre parallel zur Biotechnica stattfinden. Die Messe richtet sich mit ­einem klaren Fokus an das Fachpublikum im ­Norden Europas.

Anwendung von funktionalen Polymeren in porösen Strukturen zur Transportkontrolle

Schaltbare Nanokanäle - von Jr. Prof. Annette Andrieu-Brunsen

Kann man den Transport von Molekülen durch nanometergroße Poren steuern? Sowohl in der Natur als auch in der Technik basieren viele Transport- und Trennprozesse auf Poren und porösen Materialien. Möchte man den Transport zeitlich steuern und nicht nur nach Größe trennen, ist eine Kombination von ­Poren bestimmter Größe mit schaltbaren chemischen Funktionen oder­Polymeren nötig.

Batterietechnologie in Zeiten der Energiewende

Renaissance der Batterie­technologie - von Prof. Dr. Monika Willert-Porada

Die Bedeutung leistungsstarker, robuster und preiswerter elektrischer ­Speicher sowohl für stationäre als auch für mobile Anwendungen ist einer breiten Öffentlichkeit erst durch die gesetzten Klimaziele zur Begrenzung von CO2-Emissionen aus Fahrzeugen und durch die Energiewende hin zu ­regenerativer Energieerzeugung bewusst geworden. Die Batterie oder der ­Akkumulator ist bisher vor allem als Teil der alltäglich genutzten Komfort­technologien...

Biolumineszenz in Natur und Forschung

Wie ein falscher Wurm Licht ins Dunkel brachte - von Christian Walczuch

Anlocken oder Abschrecken? Tarnen oder Kommunizieren? In der Luft, auf ­dem Boden und in den Tiefen des Meeres nutzen Organismen die Biolumineszenz. Dank des „Glühwürmchens“ bringt das Naturphänomen seit fast 30 Jahren auch Licht in das Dunkel der ungeklärten Fragen der Biowissenschaften.

Der molekulare Doppelgänger

von Prof. Dr. Cristian Huber

labor&more im Gespräch mit Prof. Dr Cristian Huber, Professor für Chemie und Bioanalytik im ­Fachbereich Molekulare Biologie an der Universität Salzburg und Leiter des Christian-Doppler-Labors für ­Biosimilar-Charakterisierung in ­Salzburg, Österreich

Einfache mikrobiologische Umwandlung von Reststoffen aus der Biokohleproduktion

Doppelt verwertet - von Tobias Hübner, Dr. Jan Mumme

Die Biokohle ist ein ­vielversprechender und nachhaltig erzeugter ­Rohstoff für die Landwirtschaft der Zukunft. Fragen zur Behandlung der bei der Biokohleproduktion entstehenden umweltschädlichen Pyroylsekondensate sind jedoch weiterhin offen. Ein neues Konzept nutzt nun das häufig in landwirtschaftlichen Betrieben ­vorhandene ­Verfahren der Biogas­produktion zur biologischen Aufbereitung bei gleichzeitiger Erzeugung von Biogas.

Hochleistungs-LEDs in der Mikroalgenforschung

Algen unter künstlicher Sonne - von Prof. Dr. Thomas Brück, Dr. Daniel Garbe, Matthias Glemser, Johannes Schmidt

Heutzutage steht einer Handvoll Algen, die kommerziell genutzt ­wird, eine Vielzahl von noch ­nicht charakterisierten und unbestimmten Algenarten gegenüber, die ein hohes Potenzial für ­zukünftige biotechnologische ­Anwendungen in sich trägt. Mit neuen LED-Technologien ­lassen sich diese Mikro­algen nun besser im Labor­maßstab screenen und für eine Anwendung im groß­technischen ­Maßstab untersuchen und optimieren. Die Kombination...

Lokalisationsmikroskopie – neue Markierungsstrategien für bessere Auflösung

Licht am richtigen Ort - von Dr. Simon Henning, Dr. Sebastian van de Linde

Mithilfe der Lokalisations­mikroskopie können zelluläre Strukturen unterhalb von 200 nm ­mit hohem ­Kontrast ­und hoher räumlicher Auflösung dargestellt ­werden. Dazu muss ­die Zielstruktur mit ­photoschaltbaren Farbstoffen ­markiert werden. Dies kann ­mithilfe ­der Immunfluoreszenz ­erfolgen oder man lässt die Zelle selbst photoschaltbare ­fluores­zierende Proteine exprimieren. Alternativ kann die Nanoinjektion für ­intrazelluläre...

Stofftransport über die Gasphase

Löst sich Sand in Wasser? - von Prof. Dr. Michael Binnewies, Dr. Marcus Schmidt

Natürlich nicht! Wo blieben unsere schönen Strände, wenn dies so wäre. ­Doch dieses „Nein“ ist nur bedingt richtig. Es gilt für unsere normalen Umwelt­bedingungen, für Wasser im flüssigen Zustand und unsere gewohnten Um­gebungstemperaturen. Ganz andere Eigenschaften hat Wasser jedoch, wenn man es in einen Behälter einschließt und auf einige Hundert Grad erhitzt.

– Wie entstand das Leben? Das extraterrestrische Chiralitätsexperiment der Rosetta-Mission

Molekularer Symmetriebruch - von Prof. Dr. Volker Schurig

Die Entstehung des Lebens auf der ­Erde ist mit dem stereochemischen Phänomen der Chiralität eng verknüpft. Nachdem am 12. November 2014 die Landefähre Philae des ­Rosetta-Orbiters auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ­(„Chury“) sicher gelandet ist, wurde in der Weltpresse von einem ­Chiralitätsexperiment berichtet, das auf den möglichen biogenen Ursprung des Lebens im All hinweisen soll. Im vorliegenden Abriss wird versucht, Methodik...

Abschlussveranstaltung der BMBF-Fördermaßnahme

Neue Schadstoffe im Wasserkreislauf - von Susanne Huckele, Dr. Thomas Track

„Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RiSKWa)“ – Bilanz nach drei Jahren transdisziplinärer Forschung

Mit der Abschlussveranstaltung im Februar 2015 endet die BMBF-Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheits­erregern im Wasserkreislauf (RiSKWa)“ offiziell. Auf der zweitägigen ­Veranstaltung haben die zwölf Verbundprojekte der Fördermaßnahme ihre Arbeiten...

Auf der Suche nach Farbe und Licht

Skizzen eines ­Lichtschreibers - von Dr. Leonhard Kießling

<b>In der Bibel heißt es:</b> Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe ... Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht! Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis (Genesis 1) (<b>Abb.1</b>).

Die Wechselwirkung synthetischer Cyclopeptide mit anorganischen Anionen ähnelt der Erkennung von Anionen durch ihre natürlichen Bindungspartner

Der Natur abgeschaut - von Prof. Dr. Stefan Kubik

Wie wir Menschen können sich auch Moleküle gegenseitig ­erkennen, anstelle von Sinnen verwenden sie dazu aber ihre drei­dimensionale Struktur und ihre elektronischen ­Eigenschaften. Hochmolekulare Biomoleküle haben ­solche molekulare Erkennungsvorgänge perfek­tioniert. Die Entwicklung niedermolekularer ­Verbindungen mit analogen Eigenschaften kann auf den zugrunde liegenden ­Prinzipien aufbauen.

Gefahr für den Menschen?

Mikroplastik in der Umwelt - von Prof. Dr. Gerd Liebezeit

Der Mensch schafft sich seine eigene Umwelt und zu dieser ­gehören seit den 1950er- Jahren ­vermehrt auch ­Produkte, die aus synthetischen Polymeren, vulgo Plastik oder Kunststoffe, ­bestehen. Plastikmüll in der Umwelt wird uns vermutlich über Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte erhalten bleiben. Lassen sich aber Plastik und vor allem Mikroplastik aus der Umwelt entfernen?

Mehrzweckwaffe mit ungewöhnlichem biotechnologischen Potenzial

Die nützlichsten Viren für die Menschheit - von Prof. Dr. Johannes A. Jehle

Masern, Grippe, Ebola – bei Viren denkt man meistens an gefährliche,
bisweilen sogar tödliche Krankheitserreger. Diese Eigenschaften macht
sich der biologische Pflanzenschutz zu Nutze, indem Insektenviren zur ­Bekämpfung von Schädlingen in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt ­werden. Und dies völlig selektiv und ungefährlich für Mensch und Umwelt.
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L&M 5 / 2015

Die neueste Ausgabe von L&M.

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News

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© Text und Bild: Altmann Analytik

ZEISS stellt neue Stereomikroskope vor

ZEISS stellt neue Stereomikroskope vor
Aufnahme, Dokumentation und Teilen von Ergebnissen mit ZEISS Stemi 305 und ZEISS Stemi 508

ZEISS stellt zwei neue kompakte Greenough-Stereomikroskope für Ausbildung, Laborroutine und industrielle Inspektion vor: ZEISS Stemi 305 und ZEISS Stemi 508. Anwender sehen ihre Proben farbig, dreidimensional, kontrastreich sowie frei von Verzerrungen oder Farbsäumen.

© Text und Bild: Carl Zeiss Microscopy GmbH