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News
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Frischer Wind für die Labortechnik

2015 startet die neue Labortechnikmesse LABVOLUTION in Hannover – der Branchentreffpunkt für den Norden

Mit der LABVOLUTION bringt die Deutsche Messe ­eine neue Messe in Hannover an den Start, die das Thema der Labortechnik branchenüber­greifend in seiner ganzen Breite abbildet. Die neue Veranstaltung feiert vom 6. bis 8. Oktober 2015 Premiere und wird künftig alle zwei Jahre parallel zur Biotechnica stattfinden. Die Messe richtet sich mit ­einem klaren Fokus an das Fachpublikum im ­Norden Europas.

Angewandte Chemie in der Küche – was ist Foodpairing?

Kontrast, Spannung und Harmonie - von Prof. Dr. Thomas Vilgis

Schokolade mit Röstzwiebeln und Räucherschinken? Liebstöckel mit Kaffee? Bei solchen Kombinationsvorschlägen schüttelt so mancher mit Sicherheit ungläubig den Kopf, zu Fisch mit Spinat oder Linsen und Speck gibt es spontan Zustimmung. Natürlich spielt der kulturelle Hintergrund für die Zustimmung oder Ablehnung eine große Rolle, aber tatsächlich auch ein ausgewogenes Zusammenspiel von Aromen, Geschmack und Textur der Lebensmittel.

Einfluss von Spurenelementen und toxischen Metallionen auf die Stabilität des Genoms

Essenziell und dennoch toxisch? - von Prof. Dr. Andrea Hartwig

Metallionen spielen eine wichtige Rolle in fast allen biochemischen Prozessen, so auch bei der Aufrechterhaltung der Stabilität des Genoms. Gleichzeitig sind aber auch toxische Wirkungen bekannt. Welche Strategien besitzen Lebewesen, essenzielle Funktionen aufrechtzuerhalten und sich vor toxischen Reaktionen zu schützen? Welche Rolle spielt die Wechselwirkung zwischen toxischen und essenziellen Metallionen bei der Krebsentstehung?

Funktionelle und ernährungsphysiologische Eigenschaften von Zellwandpolymeren

Vielfältige Polymere - von Prof. Dr. Mirko Bunzel

Zellwände sind für die Pflanze von mannigfacher Bedeutung. Sie legen Form und ­Größe der Zelle fest und verleihen dieser mechanische Stabilität. Daneben schützen Zellwände die Zelle vor pflanzenpathogenen Pilzen und Bakterien sowie vor Insekten. Die pflanzliche Zellwand ist ein hoch komplexes, im Detail oft unzureichend ­verstandenes Gebilde, das überwiegend aus Polysacchariden, (Struktur-)Proteinen und polyphenolischen Verbindungen besteht...

Hochdruck als alternatives Verfahren zur Haltbarmachung von Lebensmitteln

Frisch aus der Presse - von Dr. Uwe Schwarzbolz, Prof. Dr. Thomas Henle

Sichere und gesunde Lebensmittel sind ein Grundbedürfnis. Methoden zur Haltbarmachung müssen daher die Aspekte Sicherheit sowie hohen Nähr- ­und Genusswert gleichermaßen berücksichtigen. Thermische Verfahren und Tiefkühlung sind etabliert, stoßen aber naturgemäß an ­Grenzen. Unter den aktuellen Entwicklungen besitzen Methoden, die hohe Drücke anwenden, ­die größte Marktreife. Sie versprechen neben Haltbarkeit analog zur Pasteuri­sation...

Notizen zur Geschichte der Chemie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Weltruhm, Weltkriege und Nobelpreise - von Prof. Dr. Michael W. Mönnich

Die Chemie in Karlsruhe kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die mit der Gründung der Universität am 7. Oktober 1825 als „Großherzogliche Badische Polytechnische Schule zu Karlsruhe“ nach dem Vorbild der École Polytechnique in Paris begann [1].

Regelmäßiger Kaffeekonsum schützt das Erbmaterial vor Strangbrüchen

Kaffee und DNA- Integrität - von Dr. Tamara Bakuradze, Prof. Dr. Elke Richtling

Kaffee zählt zu den populärsten und am häufigsten konsumierten Getränken weltweit. In Deutschland werden jährlich mehr als 160?l Kaffee konsumiert [1]. Neben dem angenehmen Aroma und Geschmack des Kaffees spielt dabei auch die anregende Wirkung durch das im Kaffee enthaltene Koffein eine bedeutende Rolle. Kaffee ist eine komplexe Mischung aus über 1.000 verschiedenen Substanzen, von denen einige eine biologische Aktivität besitzen: Unter anderem...

Wege zum Verständnis der Wirkung von Lebensmitteln im Menschen

Metaboliten auf der Spur - von Prof. Dr. Sabine E. Kulling, Dr. Diana Bunzel, Dr. Sebastian Soukup, Dr. Christoph Weinert

„An apple a day keeps the doctor away“ heißt ein oft zitiertes Sprichwort. Dabei ist es alles andere als trivial, die gesundheitliche Wirkung eines Lebensmittels wissenschaftlich zweifelsfrei nachzuweisen. Was macht dessen Wirkung aus? Geht diese auf einzelne Verbindungen zurück oder ist es vielmehr der komplexe Cocktail an Substanzen, der wirkt? Am Institut für Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse des Max Rubner-Instituts beschäftigt...

Wie DNA-Reparaturprozesse die Darmkrebsentstehung beeinflussen

Faszination Darm - von Dr. Jörg Fahrer

Der Darm ist das größte Organ des Menschen und hat vielfältige Funktionen, die von der Nahrungsaufnahme bis hin zur Immun­abwehr reichen. Die Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die ­Darmgesundheit und spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Darmkrebs, der dritthäufigsten Krebserkrankung weltweit. Krebserzeugende Nahrungsbestandteile können das Erbgut schädigen und so Krebs auslösen. Dagegen schützen uns DNA-Reparaturprozesse,...

Zentrum der Lebensmittel- und Ernährungsforschung

Max Rubner-Institut - von Prof. Dr. Dr. Gerhard Rechkemmer, Dr. Iris Lehmann

Das Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, erarbeitet wissenschaftliche Entscheidungsgrundlagen für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf dem Gebiet der Ernährung und der Lebensmittel. Zugleich hat es laut Satzung die Aufgabe, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Nutzen des Gemeinwohls zu erweitern.

Anwendung von funktionalen Polymeren in porösen Strukturen zur Transportkontrolle

Schaltbare Nanokanäle - von Jr. Prof. Annette Andrieu-Brunsen

Kann man den Transport von Molekülen durch nanometergroße Poren steuern? Sowohl in der Natur als auch in der Technik basieren viele Transport- und Trennprozesse auf Poren und porösen Materialien. Möchte man den Transport zeitlich steuern und nicht nur nach Größe trennen, ist eine Kombination von ­Poren bestimmter Größe mit schaltbaren chemischen Funktionen oder­Polymeren nötig.

Batterietechnologie in Zeiten der Energiewende

Renaissance der Batterie­technologie - von Prof. Dr. Monika Willert-Porada

Die Bedeutung leistungsstarker, robuster und preiswerter elektrischer ­Speicher sowohl für stationäre als auch für mobile Anwendungen ist einer breiten Öffentlichkeit erst durch die gesetzten Klimaziele zur Begrenzung von CO2-Emissionen aus Fahrzeugen und durch die Energiewende hin zu ­regenerativer Energieerzeugung bewusst geworden. Die Batterie oder der ­Akkumulator ist bisher vor allem als Teil der alltäglich genutzten Komfort­technologien...

Biolumineszenz in Natur und Forschung

Wie ein falscher Wurm Licht ins Dunkel brachte - von Christian Walczuch

Anlocken oder Abschrecken? Tarnen oder Kommunizieren? In der Luft, auf ­dem Boden und in den Tiefen des Meeres nutzen Organismen die Biolumineszenz. Dank des „Glühwürmchens“ bringt das Naturphänomen seit fast 30 Jahren auch Licht in das Dunkel der ungeklärten Fragen der Biowissenschaften.

Der molekulare Doppelgänger

von Prof. Dr. Cristian Huber

labor&more im Gespräch mit Prof. Dr Cristian Huber, Professor für Chemie und Bioanalytik im ­Fachbereich Molekulare Biologie an der Universität Salzburg und Leiter des Christian-Doppler-Labors für ­Biosimilar-Charakterisierung in ­Salzburg, Österreich

Einfache mikrobiologische Umwandlung von Reststoffen aus der Biokohleproduktion

Doppelt verwertet - von Tobias Hübner, Dr. Jan Mumme

Die Biokohle ist ein ­vielversprechender und nachhaltig erzeugter ­Rohstoff für die Landwirtschaft der Zukunft. Fragen zur Behandlung der bei der Biokohleproduktion entstehenden umweltschädlichen Pyroylsekondensate sind jedoch weiterhin offen. Ein neues Konzept nutzt nun das häufig in landwirtschaftlichen Betrieben ­vorhandene ­Verfahren der Biogas­produktion zur biologischen Aufbereitung bei gleichzeitiger Erzeugung von Biogas.
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L&M 7 / 2015

Die neueste Ausgabe von L&M.

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News

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ZEISS stellt neue Stereomikroskope vor

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ZEISS stellt zwei neue kompakte Greenough-Stereomikroskope für Ausbildung, Laborroutine und industrielle Inspektion vor: ZEISS Stemi 305 und ZEISS Stemi 508. Anwender sehen ihre Proben farbig, dreidimensional, kontrastreich sowie frei von Verzerrungen oder Farbsäumen.

© Text und Bild: Carl Zeiss Microscopy GmbH